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Gründonnerstag in Bergshausen

Endlich konnten wir uns mal wieder als gastfreundliche Gemeinde präsentieren. Ein Abendmahlsgottesdienst mit Grüne-Soße-Essen nach zwei Jahren Pause, die Corona zu verantworten hatte. 23 Gemeindeglieder waren gekommen, um gemeinsam Gottesdienst und Abendmahl zu feiern und am „Bergshäuser Grüne-Soße-Essen“ teilzunehmen. Sechs verschiedene Grüne Soßen standen zur Auswahl, dazu die obligatorischen Pellkartoffeln.

Das Abendmahl, das zum Gedenken an Jesus, der in der Nacht vor seinem Tod das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern einnahm, wurde – Corona ist nach wie vor da – in einer etwas abgeänderten Form durchgeführt. Jedem wurde an seinem Platz das Brot und der Traubensaft in einem kleinen Becher gereicht.

Pfarrerin Susanne Hüfken, die den Gottesdienst hielt, bezog das Essen mit in den Gottesdienst ein. Sie nannte es ein „Sättigendes Abendmahl“, das nicht nur die Seele, sondern auch den Leib beglücke. Erst danach gab es das „Vater unser“ und den Segen. Auch dass der Wortteil „Grün“ beim Gründonnerstag nicht Wachstum, Helligkeit und Frühling bedeutet, sondern von dem Wort „Greinen“ (Wehklagen) kommt, was ja auch sehr einleuchtend ist, vermittelte sie in ihrer Predigt. Passende Lieder, wie „In einer fernen Zeit gehst du nach Golgatha“, begleitet von Christian Ewald am Klavier, wurden gemeinsam gesungen.

Bei allen Gemeindegliedern siegte zum Schluss doch die Gewissheit, dass es trotz Gründonnerstag, Karfreitag und der momentanen Situation in der Welt Hoffnung auf Heilung und Leben gibt.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die in welcher Form auch immer, zu diesem Gründonnerstag-Gottesdienst beigetragen haben.

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